Marianische-Ablass-Gemeinschaft

Ablass für die Armen Seelen vom 1. bis 8. November

Allerheiligen und Allerseelen: Vom 1. bis 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. [mehr]

Die Liebesflamme ihres Mutterherzens

Die liebe Gottesmutter hat am 13.10.1962 Elisabeth Kindelmann einer Begnadeten hinter dem eisernen Vorhang das große Geschenk ihres Mutterherzens für die gemarterten Seelen im Fegfeuer geoffenbart. Die Botschaften gelangten durch einen Priester in den Westen und wurden, mit der kirchlichen Druckerlaubnis des Ordinariates Stuhl-Weissenberg, veröffentlicht. Zu den bedeutendsten Geschenken des erbarmungsreichen Mutterherzens gehört folgendes:

Wer sich auf meine Liebesflamme beziehend 3 Ave Maria betet, befreit eine Seele aus dem Fegfeuer.

Wer sich im Monat November auf die Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Mariens bezieht und ein Ave betet, befreit zehn Arme Seelen aus dem Fegfeuer.

Betet

Durch die Große Verheißung Deiner Liebesflamme,

des Unbefleckten Herzens

erbarme Dich der Armen Seelen im Fegfeuer.

Ave Maria …

Gründungstag

29.09.

Fest des hl. Erzengels Michael und aller Engel.

Patronen

Die Marianische-Ablass-Gemeinschaft sowie die Marianische-Armen-Seelen-Gemeinschaft stellen ihr Wirken und Handeln unter den Schutzschirm unserer Lieben Frau und Gottesmutter Maria, der Herrin der Armen Seelen, sowie des hl. Erzengel Michael.

Ziel der Gemeinschaft

Von vielen Armen-Seelen-Erscheinungen wird berichtet, dass die durch Gottes Gnade erschienen Seelen nach Messopfer, Gebete, Ablässe und sonstige Opfer für sich und somit für ihre Erlösung aus dem Fegefeuer bitten.

Diese erschienen Armen Seelen durften durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit einer auserwählten Person wie z.B. Maria Simma mitteilen, was sie zu ihrer Erlösung noch benötigen.

Viele dieser erschienen Armen Seelen waren schon Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte im Fegefeuer und haben vergebens auf Messopfer, Gebete oder Ablässe der noch lebenden Menschen gewartet, die durch konsequentes Aufopfern ihre Leidenszeit im Fegefeuer verkürzt hätten.

Obwohl auf der Internetseite des Vatikan, der Papstseite, weiterhin die Ablassmöglichkeiten aufgelistet werden, bekamen wir leider von einem deutschen Bischof zum Thema Ablässe die Antwort "... die kennt doch keiner mehr und so dass dieses Thema nicht weiter erörtert werden muss". Somit ist klar, dass es am Bischof bzw. Priester liegt, inwieweit diese ihre Gläubigen bezüglich der Ablässe aufklären und anweisen. Sie halten es leider eher mit Martin Luther als mit der katholischen Kirche.

Keiner von uns weiß, ob er 10, 100 oder 1324 Messen oder irgend ein anderes Opfer für seine Erlösung benötigt. Daher sollten wir dafür Sorge tragen, das nach unserem Tod einige Messen und Gebete für uns gehalten werden. Dies ist noch keine Garantie, dass wir nach allen für uns aufgeopferten Messen und Ablässen sofort oder bald in den Himmel kommen. Das bestimmt nur unser Herr und Gott. Wir können aber durch die, zu unseren Lebzeiten, gezeigte Liebe und Barmherzigkeit unsere Leiden und Leidenszeit zumindest verringern und evtl. verkürzen. Denn Gott ist die Liebe und er vergisst nie einen Akt der Liebe oder Barmherzigkeit, die wir anderen zukommen lassen.

Erst im Jenseits werden wir erkennen, was uns unsere Barmherzigkeit gegenüber den Armen Seelen (auch uns unbekannten) hilft.

Das Ziel der Gemeinschaft ist es, dass Leiden der Mitglieder der Marianische-Ablass-Gemeinschaft bzw. Marianischen-Armen-Seelen-Gemeinschaft bei evtl. Fegefeuer durch Gebet, Ablässe, Messen usw. zu verringern, die Leidenszeit zu verkürzen bzw. die Mitglieder mit Gottes Gnade und Mariens Hilfe vorzeitig aus dem Fegefeuer zu befreien.

Da es erlaubt ist einen gewonnen Ablass, Opfer, Gebete, Messen usw. für die Armen Seelen aufzuopfern, wurden die Marianischen-Gemeinschaften (MAG und MASG) gegründet.

Helfen wir den Armen Seelen im Fegefeuer, so werden sie nach ihrer Erlösung aus Dankbarkeit im Himmel für uns beten und bitten und uns die Leiden im Fegefeuer verringern und verkürzen.

In die Marianische-Ablass- und Marianische-Armen-Seelen-Gemeinschaft kann jede/jeder Beitragsfrei und ohne Aufnahmegebühr eintreten. Es müssen nur die Regeln beachtet werden.

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Ich sage dir: du wirst von dort sicherlich nicht loskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.«

Lk 12,59

Diese Hilfe ist ein Akt der Barmherzigkeit, zu der uns Jesus auffordert.

Denn er, der die Wahrheit ist, hat gesagt: Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Wenn du in hohem Maße barmherzig bist, wirst du große Barmherzigkeit finden. Wenn du es nur wenig bist, findest du wenig; wenn du ohne Barmherzigkeit bist, wirst du selber auch keine finden. Diese Barmherzigkeit muss man in seinem Inneren empfinden und ausüben, so tief in seinem Willen, dass man überall, wo man seinen Nächsten leiden sieht, tiefes ehrliches Mitleid mit ihm empfindet und Gott von ganzem Herzen bittet, ihn zu trösten.

Wenn du ihm spürbar helfen kannst, durch einen guten Rat oder ein Geschenk, durch Worte oder Taten, so tue es im Rahmen deiner Möglichkeiten. Wenn du nicht viel tun kannst, so tue doch etwas, nämlich ein Werk der inneren oder der äußeren Barmherzigkeit: gib ihm wenigstens ein gutes Wort. Auf diese Weise begleichst du, was du ihm schuldest, und findest einen barmherzigen Gott.

Maria Simma und die Armen Seelen

Unschätzbar sind die Ablässe", sagen die Armen Seelen bei Maria Simma, deren Charisma darin besteht, durch Gebet und Sühneleiden den Armen Seelen zu helfen. Der Ablass ist nämlich der vor Gott gültige Nachlass zeitlicher Strafen, die hier oder im Jenseits noch abzubüßen sind. ...

Wer im Leben meine, das Fegfeuer sei harmlos und daraufhin sündige, müsse es bitter büßen.

Die Liebe und Gerechtigkeit Gottes im Fegfeuer wurde Maria Simma in wunderbarer Harmonie offenbar. Jede Seele wird nach der Art ihrer Verfehlungen und nach dem Affekt, mit dem sie die Sünde beging, bestraft.

Die Heftigkeit des Leidens ist sehr verschieden. Manche haben zu leiden, wie man es in einem mühevollen Leben auf Erden mitmachen muss und müssen auf die Anschauung Gottes warten. Ein Tag schweren Fegfeuers ist mehr als zehn Jahre leichten Fegfeuers. Der Dauer nach ist es sehr verschieden. Der Kölner Priester war vom Jahre 555 bis Christi Himmelfahrt 1954 im Fegfeuer und wäre er nicht durch Sühneleiden von Maria Simma erlöst worden, hätte er noch lange furchtbar weiterleiden müssen. Es gibt auch Seelen, die bis zum Jüngsten Tag schwer leiden müssen. Andere haben nur eine halbe Stunde zu leiden oder noch weniger, sie fliegen gleichsam durch das Fegfeuer.

Der Teufel kann Arme Seelen quälen, besonders jene, durch deren Mitschuld andere in die Hölle gekommen sind.

Menschen in Not

An einen sonnigen Samstagnachmittag geht ein junges Ehepaar am Fluss spazieren. Die entspannte und angeregte Unterhaltung wird je von einem angstdurchfluteten Schrei unterbrochen. Nach kurzer Orientierung entdeckt das Paar eine im Fluss um ihr Leben kämpfende Frau. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern rennt der Mann am Ufer entlang, um etwas zu finden, mit dem er der fremden Frau helfen kann. Seine Frau setzt sofort einen Notruf ab und sucht nach Personen, die der Frau ebenfalls zu Hilfe eilen könnten. Nach nur kurzer Zeit wird sie fündig und eilt mit den Helfern zum Fluss. In der Zwischenzeit war ihr Mann aus Verzweiflung in den Fluss gesprungen, um die immer wieder untergehende Frau über Wasser zu halten. Mit letzter Kraft gelingt es den Mann sich und die Frau an die Ufermauer zu schleppen. Am Ende seiner Kräfte gelingt es ihm nur mit Hilfe der anderen Rettungshelfer die Betonmauer, die den Fluss in seinem Bett hält, zu überwinden. Unter großer Kraftanstrengung und unter Einsatz seines Lebens ist es dem Mann gelungen die Frau vor dem ertrinken zu retten.

Arme Seelen in Not

Sind wir bereit den Armen Seelen, die sich selber nicht aus dem Fegefeuer befreien können, zu helfen? Sie werden in den Flammen der Fegefeuers Hin und Herr getrieben und versinken immer wieder im Meer der Flammen. Warum kommen wir ihnen nicht zur Hilfe? Wir müssen nicht in die Flammen springen oder unser Leben in Gefahr bringen um ihnen zu helfen. Es genügt ein kurzes Gebet „Mein Jesus, Barmherzigkeit für die Armen Seelen“ um ihnen die Leiden zu verringern. Durch viele Gebete, Ablässe, Messen, Rosenkränze … wird es der Gemeinschaft gelingen, die eine oder andere Seele vorzeitig aus dem Fegefeuer zu befreien.

Nur weil wir die Armen Seelen, im Gegensatz zu der ertrinkenden Frau, nicht sehen können, heißt es nicht das es die Armen Seelen nicht gibt. Im Gagensatz zum Schicksal der ertrinkenden Frau, werden die meisten nicht verlorenen Seelen irgendwann das Schicksal der Armen Seelen teilen müssen. Darum sollten wir ihnen helfen, damit sie uns nach ihrer Erlösung beistehen.